Software-Migration von über 3.500 Ladestationen
Erfolgreiche Software-Migration von über 3.500 Ladestationen
Eneco eMobility (Eneco) ist einer der führenden CPOs und EMSPs, und betreibt mehr als 25.000 Ladesäulen im öffentlichen und privaten Raum in den Niederlanden, Belgien und Deutschland.
Ein ehemaliger Hardware-und-Software Dienstleister von Eneco beschloss im Jahr 2021 seine ältere Plattform-Version auslaufen zu lassen. Auf dieser wurden zu dem Zeitpunkt 3,500 Ladestationen von Eneco verwaltet. Dabei wollte Eneco sein Asset Management vereinfachen und von erweiterten Ladefunktionen profitieren. Zudem musste das Unternehmen die im Vorjahr von der niederländischen Verbraucher- und Marktaufsichtsbehörde ACM vorgeschriebenen Vorgaben zur Preistransparenz erfüllen. Diese Regelung sehen vor, dass Fahrer alle Kosten für das Laden von Elektroautos einfach einsehen können müssen – vom Preis der Ladekarte bis hin zu den Gebühren für den Ladevorgang. Mit anderen Worten bedeutete dies, dass jeder CPO Ad-hoc Laden ermöglichen und Daten in Echtzeit mit Fahrern teilen sollte.
Um diese Vorgabe zu erfüllen und die Skalierbarkeit seines Geschäftsmodells zu gewährleisten, beschloss Eneco die 3.500 Ladestationen auf die zukunftsfähige Plattform von GreenFlux zu migrieren.

Herausforderung
Die Migration von Ladestationen zu einem anderen Softwareanbieter ist in der Regel ein langwieriger und kostspieliger Prozess.
Bei dieser Migration gab es drei entscheidende Herausforderungen: die Notwendigkeit einer standardisierten Kommunikationssprache, secure path Kommunikation und Projekt-Management.
Eine große Anzahl der Ladestationen war aus der 2. Generation (G2) mit älteren OCPP-Versionen wie 1.5 SOAP. Zudem gab es Ladestationen der 3. Generation (G3) mit OCPP 1.6 JSON, sowie mehrere vor Jahren vom Back-Office Anbieter vorgenommene Anpassungen und Abweichungen in den Protokollen. Somit musste GreenFlux eine passende Lösung für die unterschiedlichen Protokoll-Versionen finden und eventuelle Kommunikationsprobleme lösen.
Die nächste Herausforderung in dieser Migration war, eine sichere Kommunikation zwischen den SIM-Karten-Anbietern für Enecos Ladestationen und der Software herzustellen.
Da sechs unterschiedliche Parteien an der Migration beteiligt waren, musste das Team zudem die Kommunikation zwischen allen Beteiligten intelligent koordinieren, um das Projekt zum Erfolg zu bringen.

Unsere Lösung
Zusammen mit GreenFlux haben wir einen bedeutenden Schritt gemacht, indem wir die Verbindungen hergestellt und gleichzeitig die Sicherheit gewährleistet haben
Die hardware-unabhängige GreenFlux Plattform konnte alle Ladestationen dank verschiedenster OCPP-Protokoll Versionen (inkl. 1.5 SOAP, 1.5 JSON, and 1.6 JSON, plus Abweichungen) übernehmen. Unser Team führte Integrationstests aus, passte Pfade an, und entwickelte unterschiedliche Kanäle, um die Kommunikation für verschiedene Ladestations-Konfigurationen zu optimieren. Zudem sorgte das Team sorgte dafür, dass Ladestationen nur mit der neuesten Firmware und den richtigen Konfigurationseinstellungen migriert wurden.
Security is one of the core principles of GreenFlux’s product design principles and the platform is ISO27001 and 27002-certified. The GreenFlux team set up private APN and VPN data connections with Eneco’s SIM card providers to achieve desired security configuration. This avoided the need to physically change any SIM card in the charge stations. “Creating these connections while ensuring safety is a major milestone that we achieved together with GreenFlux,” said Art Speksnijder, Product Owner IT, Eneco eMobility.
Die Datensicherheit ist ein wichtiges Prinzip bei unserer Platform-Entwicklung und unsere Software ist ISO27001 und ISO27002-zertifiziert. Unser Team hat private APN und VPN-Verbindungen zu den SIM-Karten-Anbietern von Eneco aufgebaut, um die gewünschte Sicherheitskonfigurierung zu erstellen. So konnten dieselben SIM-Karten in den Ladestationen weiter verwendet werden.
„Das Erstellen dieser Verbindungen und das gleichzeitige Gewähren von Sicherheit ist ein großer Meilenstein, den wir zusammen mit GreenFlux erreicht haben,“ erklärt Art.

Ergebnis
Erfolgreiche Migration von 3.500 Ladepunkten
GreenFlux hat 3.500 Ladestationen erfolgreich auf das eigene Backend übertragen, sodass alle Ladesäulen von Eneco jetzt über eine einzelne zukunftsfähige Plattform verwaltet werden. Eneco profitiert von einer höheren operativen Effizienz seines gesamten Ladenetzes, sicherer Kommunikation und vereinfachtem Asset Management. Das Unternehmen erfüllt die Vorgaben zur Preistransparenz, indem es Ad-hoc Laden anbietet und Daten in Echtzeit mit Fahrern teilt.
GreenFlux kann selbst die kompliziertesten Migrations-Projekte durchführen. Die intelligente Plattform unterstützt alle aktuellen und vorherigen Versionen von OCPP und kann bei Bedarf Integrationen und Anpassungen der Protokolle vornehmen. Das GreenFlux Team ermöglicht effizientes Projekt-Management und kann auf kundenspezifische Wünsche eingehen, sodass alle wichtigen technischen Anforderungen und Sicherheitsstandards eingehalten werden.
Laden Sie die Case Study herunter: Migration der Ladesoftware für Elektrofahrzeuge
Ich weiß, dass einige Plattform-Betreiber sagen, Sie könnten Unternehmen bei einer solchen Migration unterstützen. Dann behaupten Sie, über Skripte und Technologien zu verfügen, die diesen Prozess vereinfachen. GreenFlux ist kompetent und hat es geschafft dieses Versprechen wahr zu machen.
Art Speksnijder, Product Owner IT, Eneco eMobility
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